Schwäbischer Wurstsalat

Vielen Dank an Ralf Morsch aus Esslingen für dieses Rezept.

Wichtig am Schwäbischen-Wurstsalat ist, daß dieser unbedingt mit einer guten Schwarzwurst gemacht wird. Auf gar keinen Fall Rotwurst, Zungenwurst oder sonstige pseudo Blutwürste verwenden. Die Schwarzwurst am Besten beim „Metzger seines Vertrauens“ kaufen und schon in der Metzgerei prüfen (lassen) ob sich die Wursthaut gut lösen läßt. Die meisten Schwarzwürste (besonders die aus den Supermärkten) sind zu weich (dann noch eine Woche aufhängen, nie in den Kühlschrank legen) und/oder die Wursthaut geht nicht ab. Als helle Wurst kann sowohl eine gute Fleischwurst, wie auch eine Schinkenwurst verwendet werden.

Im Gegensatz zum Elsässer-Wurstsalat muß die Wurst nicht so fein geschnitten werden, Streifen mit 5 x 5 mm sind akzeptabel.

Außer der Schwarzwurst und der Fleisch(Schinken)wurst werden noch Zwiebelstreifen und saure Gurken in Streifen gebraucht. Bei den sauren Gurken empfehle ich die „Knax“-Gurken der Traditionsfirma Hengstenberg aus Esslingen (Ja , als Esslinger hängt man an der Heimat).

Auch für die Salatsoße einen guten, ehrlichen Weinessig verwenden (Ich nehm den „Altmeister“ von Hengstenberg, auf keinen Fall irgendwelche Schickimicki-Essigsorten wie Himbeeressig, Balsamico oder so nehmen). Die Salatsoße besteht aus 1 Teil Essig, einem Teil Öl (normales Sonnenblumenöl) und einem Teil Gurkenwasser der sauren Gurken, Pfeffer, Salz. Fertig.

Dazu ein genetztes Bauernbrot oder (wer mag) eine Brezel. Und, als Württemberger, dazu ein leicht gekühltes Viertele Trollinger.